Sonntag, 20. Mai 2018

Rastede und Bad Zwischenahn im Ammerland


Rastede - Wir besuchen den Schloßpark und den gegenüberliegenden Palais-Garten. Rastede nennt sich "Residenzstadt", Lästermäuler hingegen sprechen vom "Potsdam von Oldenburg".



Karte:


Der Palaisgarten ist eine optimale Location für Hochzeitsfotos.


Unser Logis- und Gastrotipp fürs Ammerland: "Zum Zollhaus" in Rastede - http://www.zumzollhaus.de/


Von Rastede ist es nicht weit bis Bad Zwischenahn. Auch bei Regen einen Besuch wert: Der Spieker in Bad Zwischenahn, ein jahrhundertealtes Bauernhausensemble.



Mittwoch, 16. Mai 2018

Dem Stau entgehen: Entspannt fahren und Interessantes sehen


So kennen sie viele, die Autobahn BAB A9 zwischen München und Nürnberg bzw. zwischen Nürnberg und München: Stau bei München Nord. Nichts geht mehr. Ärger, Frust, Nervosität. Und völlig überlaufene Raststätten. Und dann, dadurch bedingt, Unfälle en masse. Das aber muss nicht sein. Denn abseits der Autobahn fährt es sich nicht nur gelassener, es gibt auch eine Menge zu entdecken.

 

Achten Sie mal, wenn es gerade wieder ganz dicke zugeht, auf die Schilder, die am Rand der Strecke stehen. Verlassen Sie die Autobahn und gehen Sie auf Entdeckungsreise. Es lohnt sich.


Kurz vor München, da ist es gerade in der Ferienzeit besonders heftig. Drum hier zwei Tipps: Pfaffenhofen und Scheyern - Wir besuchen Pfaffenhofen an der Ilm und das nahe gelegene Kloster Scheyern.


Pfaffenhofen und Scheyern, an bzw. unweit der B13, der Ausweichstrecke nach München:


Und wenn man dann in Münchens Norden kommt, dann kann man gerne noch einen Abstecher zum Schloß Schleißheim in Oberschleißheim machen.


Die Schlossanlage Schleißheim liegt in der Gemeinde Oberschleißheim im Landkreis München. Es handelt sich um einen Komplex von drei einzelnen Schlossbauten des 17. und 18. Jahrhunderts, die durch eine großzügige Gartenanlage axial miteinander verbunden sind. Das Areal umfasst das westlich gelegene Alte Schloss Schleißheim, das benachbarte Neue Schloss Schleißheim und das am Ostende des Parks gelegene Schloss Lustheim. Das Gebäudeensemble wurde von den bayerischen Kurfürsten als Sommerresidenz errichtet, die Anlage blieb jedoch unvollendet. Schleißheim gehört neben Schloss Nymphenburg zu den größten Residenzen im Münchner Raum und wird zu den bedeutendsten Barockanlagen Deutschlands gezählt. Die Schlossanlage ist Teil der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen. Alle drei Schlösser und der Park können besichtigt werden. Neben den historischen Raumfolgen werden im Alten Schloss wechselnde Ausstellungen gezeigt, das Schloss Lustheim beherbergt die Meißener Porzellan-Sammlung Stiftung Ernst Schneider. Das Neue Schloss dient als Barockgalerie der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen. Das Neue Schloss Schleißheim wurde im Auftrag des Kurfürsten Max Emanuel (reg. 1679-1726) erbaut. Der bayerische Herzog konnte sich an der Wende zum 18. Jahrhundert Hoffnungen auf die Kaiserwürde machen und versuchte, seinen Status mit einem Residenzbau nach französischen Vorbild zu unterstreichen. Das monumentale Neue Schloss wurde ab 1701 nach Plänen von Enrico Zuccalli errichtet, die Bauarbeiten kamen infolge des Spanischen Erbfolgekrieges jedoch 1704 zum erliegen, die politischen Ziele des Kurfürsten scheiterten und er ging ins Exil. Die Wiederaufnahme der Bauarbeiten erfolgte nach der Rückkehr Max Emanuels 1715. Erst ab 1719 wurden die Fassade und die inneren Raumdekorationen nach Plänen von Joseph Effner ausgeführt. Von der ursprünglichen Absicht, eine vierflügelige barocke Residenz unter Einbeziehung des Alten Schlosses zu errichten, musste aufgrund der prekären Finanzlage des Bauherrn Abstand genommen werden und so wurde bis zum Tode des Kurfürsten 1726 – nach mehrfacher Reduzierung der Pläne – nur der Hauptbau fertig gestellt.

Karte: